Zum Inhalt springen
Fräswerkzeug einer CNC-Maschine unter Kühlwasser im Einsatz

Technologie

Der Maschinenpark

Fräsen, drucken, lasersintern — wir halten alle drei Verfahren im Haus. Das erspart Fremdvergabe, verkürzt Wege und hält die Verantwortung an einem Ort.

Grundsatz

Die Aufgabe bestimmt das Verfahren

Ein Labor, das nur fräsen kann, fräst auch das, was besser gedruckt wäre. Wir haben uns bewusst breit aufgestellt: Für jede Indikation steht das Verfahren bereit, das ihr technisch am nächsten kommt — nicht das, das gerade frei ist.

Fräsen

Material wegnehmen, bis die Form stimmt

Fräser arbeitet eine Zahnreihe aus einem runden Rohling heraus Zirkonzahn
Zirkonzahn

M5

5+1-Achs-Simultanfräsgerät

Simultanes Fräsen in fünf Achsen erlaubt Hinterschnitte und stark divergierende Präparationen in einer Aufspannung. Das 16-fach-Werkzeugmagazin wechselt selbsttätig, die Nassbearbeitung erschließt zusätzlich Glaskeramik und vorgesinterte Metalle.

  • Zirkonoxid
  • PMMA
  • Wachs
  • Glaskeramik
  • Sintermetall
  • Titan
Fräswerkzeug einer CNC-Maschine unter Kühlwasser im Einsatz imes-icore
imes-icore

CORiTEC 350i Loader PRO+

5-Achs-Bearbeitungszentrum mit Rohlingmagazin

Das Herzstück unserer Serienfertigung: Ein automatisches Magazin hält bis zu zwölf Rohlinge vor, die wassergekühlte 2,6-kW-Spindel dreht mit 60.000 U/min. Damit läuft die Maschine auch nachts durch, ohne dass jemand danebenstehen muss.

  • Zirkonoxid
  • Glaskeramik
  • Komposite
  • PMMA
  • Premill-Abutments
  • Metalle
Präzisionsspindel einer Fräsmaschine bei der Metallbearbeitung Amann Girrbach
Amann Girrbach

Ceramill Matron

Fräsmaschine der fünften Generation

Ausgelegt auf die Zerspanung harter Metalle: Der monolithische Maschinenkörper und der verwindungssteife Stahlhalter fangen die hohen Kräfte ab, die beim Fräsen von Titan und Kobalt-Chrom entstehen. Ergebnis sind Oberflächen, die kaum noch Nacharbeit brauchen.

  • Titan
  • Kobalt-Chrom
  • Zirkonoxid
  • PMMA
  • Glaskeramik

Additive Fertigung

Material aufbauen, wo Fräsen an Grenzen stößt

Geöffneter Hochtemperaturofen im Dentallabor TRUMPF
TRUMPF

TruPrint

Metall-3D-Druck im Laser-Metal-Fusion-Verfahren

Statt Material abzutragen, bauen wir es auf: Ein Laser verschmilzt Metallpulver Schicht für Schicht zum fertigen Gerüst. Das Multilaser-Prinzip arbeitet mit zwei Strahlen gleichzeitig und erlaubt Geometrien, die sich nicht fräsen lassen — etwa filigrane Modellgussgerüste mit angedruckten Retentionen.

  • Kobalt-Chrom
  • Titan
  • Edelmetalllegierungen
Zwei im 3D-Druck gefertigte Kiefermodelle vor schwarzem Hintergrund Carbon
Carbon

DLS-Drucker

Digital Light Synthesis

Das DLS-Verfahren härtet lichtempfindliches Harz kontinuierlich aus, statt in einzelnen Schichten zu belichten. Die Bauteile bekommen dadurch isotrope Materialeigenschaften und eine Oberfläche ohne sichtbare Schichtstufen.

  • Modellharze
  • Schienenmaterial
  • Prothesenbasen
Gedruckte Zahnmodelle mit Stützstrukturen Rapid Shape
Rapid Shape

D50+

DLP-Drucker mit Automatisierungsmodul

Über hundert freigegebene Dentalharze, ein Bauraum von 231 × 130 × 300 mm und ein automatisches Separationsmodul, das bis zu sechs Druckaufträge hintereinander abarbeitet. RFID-Erkennung stellt sicher, dass Harz, Reinigung und Nachhärtung zueinander passen.

  • Modellharze
  • Schienen
  • Bohrschablonen
  • Provisorien

Digitaler Workflow

Konstruktion und Datenannahme

Zahntechniker konstruiert eine Krone am CAD-Arbeitsplatz CAD/CAM
CAD/CAM

Konstruktion & Scan

Laborscanner und CAD-Arbeitsplätze

Ob Intraoralscan aus der Praxis oder klassischer Abdruck — beides mündet in denselben digitalen Datensatz. Konstruiert wird am Bildschirm, kontrolliert am Modell. Jeder Fall bleibt archiviert und lässt sich jederzeit identisch nachfertigen.

  • STL-Import aller gängigen Intraoralscanner
  • Offene Schnittstellen
  • Fallarchivierung
Zahntechniker poliert eine Arbeit mit einem Handstück Finish

Nach der Maschine

Kein Werkstück verlässt die Anlage fertig

Gefrästes muss ausgearbeitet, Gedrucktes gereinigt und nachgehärtet, Gesintertes verdichtet werden. Diese Schritte entscheiden über Randschluss, Oberfläche und Farbe — und sie lassen sich nicht automatisieren.

  • Sintern und Kristallisieren in kalibrierten Öfen
  • Politur und Glanzbrand von Hand
  • Sicht- und Passungskontrolle auf dem Meistermodell

Sie möchten sich das ansehen?

Wir zeigen Ihnen den Maschinenpark gern vor Ort — Praxisteams sind ausdrücklich willkommen.

Termin vereinbaren